Leute, die uns jahrelang angelogen haben, kommen nun zu der "überraschenden" Erkenntnis, dass nicht alles von ihrer vergangenen Arbeit der Wahrheit entsprach. Diese Eingeständnisse sind überfällig, kommen aber zu spät. Jetzt, da die Kartellmedien untergehen, versucht der eine oder andere seine Haut zu retten. Diese Verzweiflungstaten taugen nur noch zur Überzeugung der Menschen, die sich im Tiefschlaf befinden. Ein Beispiel eines Lügenmannes sei hier aufgeführt: Wolfgang Herles, bekannt als Moderator im ZDF und auf 3sat, ist ein besonders flexibles Fähnchen im Wind. In der Sendereihe "Medienquartett" des Deutschlandfunks vom 29. Januar 2016 lässt er uns an einem kleinen Teil seiner Erkenntnisse teilhaben.

Und weil es schwarz auf weiß noch etwas eindrücklicher erscheint, könnt ihr hier Herles' Wortlaut mitlesen:

“Wir haben ja das Problem, dass – jetzt spreche ich wieder überwiegend vom Öffentlich-Rechtlichen – dass wir eine Regierungsnähe haben. Nicht nur dadurch, dass überwiegend so kommentiert wird, wie es der Großen Koalition entspricht, dem Meinungsspektrum, sondern auch dadurch, dass wir vollkommen der Agenda auf den Leim gehen, die die Politik vorgibt. Das heißt, die Themen, über die berichtet wird, werden von der Regierung vorgegeben. Es gibt aber viele Themen, die wären wichtiger, als das, was die Regierung – die natürlich auch ablenken will von dem was nicht passiert, aber das, was nicht passiert, ist oft wichtiger als das, was passiert – wichtiger als die Symbolpolitik, die betrieben wird…
Also wir gehen der Agenda auf den Leim. Und es gibt tatsächlich, das muss ich jetzt an der Stelle doch noch mal sagen, weil es ja in der öffentlichen Diskussion ist, es gibt tatsächlich Anweisungen von oben. Auch im ZDF sagt der Chefredakteur: Freunde, wir müssen so berichten, dass es Europa und dem Gemeinwohl dient und da braucht er in Klammern gar nicht mehr dazusagen, wie es der Frau Merkel gefällt. Solche Anweisungen gibt es. Die gab es auch zu meiner Zeit. Es gab eine schriftliche Anweisung, dass das ZDF der Herstellung der Einheit Deutschlands zu dienen habe und das ist was anderes, als zu berichten, was ist. Wir durften damals nichts Negatives über die neuen Bundesländer sagen. Heute darf man nichts Negatives über die Flüchtlinge sagen. Das ist Regierungsjournalismus und das führt dazu, das Leute das Vertrauen in uns verlieren. Das ist der Skandal.”

Wo er Recht hat, hat er Recht.

Die komplette Sendung "Bitte nicht stören! Hauptstadtjournalisten unter sich" könnt ihr euch unter diesem Link anhören.