Die SPD-Spitze will Wahlfälschung mittels Tablet-Computer hoffähig machen.

 

 

Beinahe hätten am 11. 12. 2015 die SPD-Delegierten auf ihrem Bundesparteitag ihren Vorsitzenden mittels eines Tablet-Computers gewählt. Eine technische Panne hat dies verhindert. Man muss sich dass einmal vor Augen führen. Die hätten das wirklich gemacht. Wer bei irgendeiner Wahl irgendwo auf der Welt digital wählt, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen. Es ist ja nicht so, dass es beim analogen Wählen, also auf Papier, keine Betrugsmöglichkeiten gäbe. Von dieser Möglichkeit wurde schon immer gerne Gebrauch gemacht. Auch in Deutschland. Heutzutage wenden die Mächtigen sogar die Regel an: Wer imstande ist die Wähler beliebig zu manipulieren, der braucht erst einmal keine Wahlen zu fälschen. Psychologische Beeinflussungen der Wähler ist jedoch ein mühsames und aufwändiges Geschäft. Im Gegensatz dazu ist bei einer elektronischen Wahl der Wahlbetrug so einfach wie Spiegelei braten - und fast nicht zu entdecken. Hier ein kleiner Test. Bitte "wählt" mal spaßeshalber eines der Kästchen:

 

SPD-Logo

CDU-Logo


 

 

"Nanu, so ein Mist. Irgendetwas ist da wohl schief gelaufen. Dabei steht da doch ganz groß SPD und CDU drauf." Liebe SPD-Delegierten, wenn ich mittels falschem Code die Leute reinlegen kann, dann können das die Bundesparteitags-Organisierer schon längst. In der digitalen Welt muss man darauf vertrauen, dass die Programmierer oder Hardware-Ingenieure keine Lügen einprogrammiert haben. Bei einer Wahl braucht man aber kein Vertrauen, sondern Kontrolle. Digitale Vorgänge verhundertfachen plötzlich die Angriffsmöglichkeiten. Alle digitalen Maschinen sind per se schwarze Schachteln. Oder könnte ihr vielleicht sehen wie viele Nullen und Einsen durch die Leitungen rauschen? Bei meinem obigen Testbetrug musste ich von dem entsprechenden HTML-Code lediglich 3 Buchstaben austauschen.
Mal schauen, ob die SPD-Spitze auf ihrem nächsten Bundesparteitag nochmal so einen "Modernisierungvorstoß" wagt. Dann ist für den allseits beliebten Sigmar Gabriel vielleicht endlich auch mal ein SED-ähnliches Wahlergebnis drin.