Chemtrails von B17-Bombern (Flying Fortress)

Chemtrails von B17-Bombern (Flying Fortress)

Warum eigentlich noch Krimis lesen oder im Fernsehen Kriegsfilme glotzen? Wikipedia bietet doch genügend Nervenkitzel. Ein Auszug aus dem Wikipedia-Artikel Tetraethylblei sei hier angeführt. Es geht um Blei als Benzinzusatz. Wie dieses Element die letzten hundert Jahre eingesetzt wurde, ist beispielhaft für den derzeitigen heimlichen Dritten Weltkrieg auf Basis von Chemiewaffen.

"Im Ersten Weltkrieg hatte die Militärfliegerei einen stürmischen Aufschwung genommen; viele Staaten hatten Militärflugzeuge bauen lassen und Luftwaffen aufgebaut, zum Beispiel

Luftstreitkräfte (Deutsches Kaiserreich)
Royal Air Force
Französische Luftstreitkräfte

Wer die schnelleren Flugzeuge hatte, besaß Luftüberlegenheit und konnte leichter die Lufthoheit erlangen bzw. verteidigen. Während des Krieges wurden ständig neue Rekorde (z. B. Höhe, Geschwindigkeit) aufgestellt. Die Nachfrage nach hochwertigem Flugbenzin war hoch.

Die Erstsynthese von Tetraethylblei war bereits 1854 gelungen, die kommerzielle Nutzung begann im Jahr 1921, als Thomas Midgley (General Motors) seine Wirkung als Antiklopfmittel entdeckte.

Da TEL auch durch die Haut resorbiert und akkumuliert wird, wurden viele Mitglieder des Forschungsteams vergiftet (unter anderem auch Midgley selbst), und Dutzende starben schließlich daran. 1924 gründeten Standard Oil Company of New Jersey und General Motors die Ethyl Gasoline Corporation, um die in den USA bestehenden Patente zur Herstellung und Verwendung zu kontrollieren und TEL ausschließlich in den USA zu produzieren.

Schon bald begannen die Arbeiter, die mit der Herstellung beschäftigt waren, sich seltsam zu verhalten, so dass das Produktionsgebäude unter den Arbeitern den Spitznamen The loony gas building (dt.: "Das verrückte Benzin-Gebäude") bekam. Im Herbst 1924 verschlechterte sich der Zustand der Arbeiter rapide. 32 der 49 Arbeiter kamen ins Krankenhaus, 5 von ihnen starben. Das Office of Chief Medical Examiner of the City of New York(OCME) unter Charles Norris wurde mit der Untersuchung beauftragt. Alexander O. Gettler konnte in den Körpern der Toten sehr hohe Konzentrationen an Blei nachweisen - die Todesursache war also letztendlich Bleivergiftung. Dies führte zu einem vorübergehenden Verbot von bleihaltigen Benzinzusätzen unter anderem in New York City, New Jersey und Philadelphia, welches von der Bundesregierung jedoch 1926 wieder aufgehoben wurde.

Die I.G. Farben erwarb nach langwierigen Verhandlungen und trotz Einspruchs der US-Regierung 1935 von Standard Oil, mit denen sie beim synthetischen Benzin zusammenarbeitete, eine Lizenz zur Herstellung von Bleitetraethyl, um damit klopffesteres Flugbenzin mit hoher Oktanzahl herstellen zu können. Nach Gründung der Ethyl GmbH wurden zwei TEL-Anlagen gebaut und mit der Regierung am 10. Juni 1936 ein Flugbenzinvertrag geschlossen. Eine dieser TEL-Anlagen für die jährliche Produktion von 1200 Tonnen entstand in Gapel, die andere 1938/39 für 3600 Tonnen in Frose.

In den USA wurde während des Zweiten Weltkriegs nach Entwicklung des hochwertigen und weit weniger giftigen Isooctans aus Crackgasen die Verwendung von TEL für Flugbenzin zugunsten von Isooctan eingeschränkt.

In den USA begann die Environmental Protection Agency 1972 mit einer Kampagne, um TEL schrittweise aus dem Verkehr zu ziehen. Dies dauerte 10 Jahre (1976 bis 1986). 1994 bewies eine Studie, dass die Bleikonzentration im Blut von 1978 bis 1991 um 78 % gesunken war.

Um ehemals die 94 ROZ von Superbenzin zu erreichen, waren ca. 0,85 g/l Zugabekonzentration notwendig. Ab Mitte der 1980er Jahre wurde bleifreies Benzin nach und nach an immer mehr Tankstellen in Deutschland angeboten, zunächst parallel zu herkömmlichen verbleiten Kraftstoffen. Mit fortschreitender Verbreitung von Katalysatoren, die auf „bleifreies“ Benzin angewiesen sind, war es nach einigen Jahren praktisch überall verfügbar. Siehe auch Benzinbleigesetz (BzBlG) vom 5. August 1971.

In der Europäischen Union wurde verbleites Benzin am 1. Januar 2000 endgültig aus dem Verkehr gezogen. Etwa seit dem Jahr 2001 sind auch chinesische Tankstellen „bleifrei“. Für ältere Fahrzeuge, deren Motoren bauartbedingt Tetraethylblei benötigen, sind heute Bleizusätze separat im Handel erhältlich. Bleihaltiges Benzin für den Straßeneinsatz wird (Stand Juni 2011) noch in sechs Ländern verkauft: Afghanistan, Algerien, Irak,Jemen, Myanmar und Nordkorea.

Obwohl verbleites Benzin schon in der ersten Hälfte der 1990er Jahre aus Nordamerika verbannt wurde, gibt es noch immer Auswirkungen auf die Umwelt, die sich auf die hohe Konzentration von Blei zurückführen lassen. Experten raten beispielsweise Eltern in betroffenen Regionen (z. B. auf Altlastenflächen), ihre Kinder nicht im Freien spielen zu lassen."

Erstaunlich ist die Offenheit des Berichtes, ohne das es zu entsprechenden Anklagen kommt. Vielleicht hat ja die jahrzehntelange flächendeckende Bleivergiftung der Bevölkerung erst dazu beigetragen, dass man es nun offen zugeben kann - ohne weitere Konsequenzen zu befürchten.

Leider ist Blei nicht aus unserem Leben verschwunden.

  • In Mittel- Nord- und Ostdeutschland (früher oft in Mietshäusern) sind noch ein paar wenige Wasserrohre aus Blei verbaut. Ich empfehle jedem, auch ohne Bleirohr im Keller, die Verwendung eines hauseigenen Wasserfilters. Gute Erfahrungen habe ich mit einer Umkehrosmose-Anlage des Berliner Ladens "Wasserhaus" gemacht.
  • Alle derzeitigen Wasserhähne sind aus einer Messinglegierung mit 8 % Bleigehalt hergestellt. Deshalb sollte man auf jeden Fall nach längerem Nichtgebrauch vor der Trinkwasserentnahme gut durchspülen.
  • Vor dem Abschleifen alter Lackschichten (Fenster, Türen usw.) sollte man prüfen, ob eine bleihaltige Farbe aufgebracht wurde. Zum Beispiel war früher in der Farbe Bleiweiß die Hälfte des Inhalts aus Blei.
  • Die Metallbauteile in Siebträger-Espressomaschinen beinhalten Blei, das sich vor allem nach Anwendung säurehaltiger Entkalkungs- und Reinigungsmittel in hoher Konzentration im Kaffee wiederfindet.
  • Die vielleicht wichtigste Verteidigungsmaßnahme gegen Bleiangriffe ist ein kompletter Verzicht auf Kerzen. Die Dochte enthalten sehr viel Blei (39 bis 74 %), das von der Flamme gleichmäßig in der Zimmerluft verteilt wird (siehe Pure-Nature-Artikel).

Sparen können sich die Neunmalklugen das nervige Nachgeplappere in Sachen Notwendigkeit einer Bleiverwendung:

"Mimimimi, aba, aba, sonst werden doch die Ventilsitze kaputt ... aba, aba die Wasserhähne kann man so viel besser verarbeiten ... aba, aba die Dochte sind dann steifer ..."

Es ist für mich nicht begreiflich, wie die meisten Leute sich durch eine einzige Funktionsweise eines Giftes sofort überzeugen lassen, dass man dieses Gift deshalb großflächig einsetzen muss. Das ist fast so, wie wenn jemand mit einer Schrotflinte einen anderen Menschen mit Blei durchlöchert und auf Nachfrage, warum er das gemacht hat, zur Antwort bekommt:
"Ich wollte damit nur meinen Gewehrlauf mal wieder durchpusten."
"Ach so, na dann ist ja alles klar."