Eigentlich nehme ich mir jeden Tag vor, meine gesammelten Themen zu bearbeiten und zu veröffentlichen. Das ist für mich sehr wichtig. Bei dem politischen Irrenhaus, in dem sich Deutschland gerade befindet, muss ich dieses Vorhaben leider immer wieder hintenanstellen. Deshalb muss ich euch heute eine Meldung vorstellen, die man schnell mal überliest (Die Welt, 6. Februar 2016):

Flüchtlinge dürfen kurz vor Landtagswahl probewählen (Die Welt, 6. Feb. 2016)

Wie soll man diese Meldung deuten? Meiner Meinung nach machen die Herrschenden diese Aktion aus zweierlei Gründen:
1. Eventuell Wahlfälschung.
2. Die Deutschen sollen zur Raserei gebracht werden.

Der Wahlbetrug wird so offensichtlich inszeniert, dass selbst der dümmste Deutsche misstrauisch werden soll. Ins gleiche Horn stößt auch der Vorschlag von Wolfgang Schäuble, auf den Benzinpreis eine Sonderabgabe wegen der anstehenden Flüchtlingskosten einzuführen (siehe tagesschau.de, 16. Januar 2016). Bei diesem Vorschlag wird klar, dass es sich um eine gezielte politische Provokation handelt. Denn spätestens, seit die Grünen Ende der 90er Jahre fünf Deutsche Mark für einen Liter Benzin gefordert haben, ist jedem Politiker klar, wie sensibel deutsche Autofahrer auf Benzinpreiserhöhungen reagieren. Und wer die Deutschen zum Schäumen bringen will, der muss halt nur mal kurz die Erhöhung des Benzinpreises in die Diskussion werfen.

In diesem Zusammenhang fällt mir ein Vergehen ein, dass ich euch gestehen muss: Ich habe mehr als 20 Jahre lang die grüne Partei gewählt. AUA! Bitte haut mich deswegen nicht. Ich bin mir meiner Schuld sehr wohl bewusst und ich bitte euch hiermit um Entschuldigung. Wäre ich doch bloß viel früher Nichtwähler geworden.

Da man als Nichtwähler an den Wahlsonntagen ja eh nichts vorhat, könnte man doch stattdessen die Wahllokale besuchen und den Wahlleitern dort ein bisschen auf die Nerven gehen. Zum Beispiel der Stimmenauszählung mit einer Videokamera beiwohnen. Wobei ich den Verdacht hege, dass der größere Wahlbetrug eher mittels Briefwahl abläuft. Diese undurchsichtige und unkontrollierbare Wahlform würde in einer echten Demokratie auf keinen Fall zugelassen werden. Wahrscheinlich gerade deshalb kommt sie bei uns seit ein paar Jahren immer mehr in Mode.

 

Wählen ohne Wahlzettel - Der Irrsinn kennt keine Grenzen.

Wenn ihr über das LAMSA-Probewahl-Projekt mehr erfahren wollt, dann klickt auf dieses Bild. Aber bitte nur tagsüber - nachts könnte euer lautes Gelächter die Hausbewohner aus dem Schlaf reißen.

Das Motto des Projekts "Politische Partizipation ohne Wahlzettel" wäre doch auch ein toller Spruch für die Bundestagswahl. Die deutschen Wähler werden an der Politik beteiligt, indem sie ein Kreuz auf einem nicht vorhandenen Wahlzettel machen. Ist doch sehr praktisch. Wahllokale und Urnen, in denen man seine Stimme früher immer begraben hatte, werden dann plötzlich überflüssig. Und das eingesparte Papier würde nebenbei auch noch die CO2-Klimabilanz verbessern.