• Bei Büchern Originalausgaben verwenden. Wenn diese nicht erhältlich oder zu teuer sind, dann eine möglichst alte Ausgabe verwenden, je älter desto besser. "Überarbeitete Neuauflage" ist manchmal das Codewort für zensiert.
  • Die Bücher, wenn möglich, in der ursprünglichen Sprache lesen. Übersetzungen sind auch ein beliebtes Feld für Zensur. Finger weg von "neu übersetzt". Merke, die meisten wirklich wichtigen Bücher werden erst gar nicht ins deutsche übersetzt.
  • Gekürzten Buchfassungen sind zu vermeiden. Meist werden die heiklen Passagen gestrichen. Bei mehrbändigen Büchern wird auch gerne auf einen Band gekürzt.
  • Je brisanter ein Buch, desto rarer und teurer ist es auf dem Gebrauchtmarkt. Viele wichtigen Bücher kosten schnell mal 300 Euro. Es gab auch Buchveröffentlichungen, wo ganze Auflagen vom Markt verschwanden, da sie von bestimmten Organisationen aufgekauft wurden.
  • Manchmal findet man elektronische Bücher im Internet ganz kostenlos; archive.org ist eine gute Quelle dafür.
  • Je schlechter der Ruf und je mehr ein Autor in der Schußlinie der Kritiker steht, desto interessanter wird er für einen Verschwörungstheoretiker. Diese Autoren sind vielen Verunglimpfungen und Verleumdungen ausgesetzt. Es gilt aber auch zu beachten: die effektivste Art einen Autor zu bekämpfen ist die Nichtbesprechung und das komplette Ignorieren des Autors und seiner Bücher.
  • Große Verlage bringen keine wirklich verschwörungstheoretischen Bücher heraus. Wenn eines davon so einen Anschein macht, bekommt man gleichzeitig eine große Ladung Desinformation mit aufgetischt. Die großen Verlage sind alle infiltriert. Das heißt, die Schlüsselpositionen sind mit Freimaurern besetzt. Anderweitig wären sie nicht so bekannt. Das Gleiche gilt auch für Zeitungen und Zeitschriften.
  • Wichtige Bücher müssen oft im Eigenverlag veröffentlicht werden, da die meisten Verlage kein zu heißes Eisen anfassen wollen. So ein Verlag wäre dann vielleicht schnell pleite. Die Bank bräuchte nur mal kurz einen Kredit aus irgendwelchen fadenscheinigen Gründen nicht mehr verlängern.
  • Bibliotheken müssen ihren Bücherbestand auswählen. Sie wählen ihn nicht zu unseren Gunsten aus.
  • Beim Wörterübersetzen darauf achten, dass man alle Übersetzungen liest - auch die untersten Einträge. Am Besten alte Übersetzungsbücher verwenden. Manchmal sind zusammengesetzte Wörter unterschiedlicher Herkunft. Zum Beispiel lateinisch und griechisch. Wörter kommen nicht immer aus dem Land, aus dem man es vermutet. Daher immer mehrere Sprachen auf Sinnhaftigkeit testen.

Bei all den Fallstricken, die auf uns lauern, brauchen wir uns nicht zu grämen. Die Menge von entlarvender Information ist so riesig, dass man manchmal nur irgendwo reinpiksen muss und schon quillt der "Dreck" an vielen Stellen gleichzeitig raus. Wer wirklich suchen will, der findet trotz vieler Zensurtechniken, immer noch so viel Material, dass es nicht für zehn Leben reichen würde, das alles zu bearbeiten.