1. Folge der Wahrheit.

2. Beherrsche niemanden.

3. Sei niemandes Untertan.

4. Lass dich nicht verarschen.

5. Habe Mitgefühl mit Menschen und Tieren.

6. Nehme dir Zeit zum Denken.

7. Mache deine Fähigkeiten für andere verfügbar.

8. Benütze und beschütze die Natur.

9. Nehme dir die Kinder zum Vorbild.

10. Mache es dir schön.

 

Diese Gebote beachten die menschliche Natur, anstatt dem Menschen eine Schuld und ein schlechtes Gewissen einzureden. Der Sinn hinter diesen 10 Geboten ist es, keine konkreten moralischen Handlungsanweisungen zu geben, sondern Fähigkeiten zu beschreiben, die die Grundlage von guter Moral sind. Zum Beispiel, wenn ich Mitgefühl mit den Menschen entwickle, dann bringe ich auch niemand grundlos um. Das Gebot "Du sollst nicht töten" ist falsch, weil man bei einem gefährlichen Angriff gegen sich selbst oder seine Familie, den Angreifer auch gegebenenfalls töten können muss.

Zu Punkt 9. Dieser Punkt ist nicht universell, sondern zeitlich begrenzt. Kinder sind nicht per se die besseren Menschen. Aber solange ab der Geburt bei vielen menschlichen Eigenschaften die Entwicklung bergab und nicht bergauf geht, gilt dieses Gebot. Wenn in ein paar Hundert Jahren mal Menschen auf die Welt kommen sollten, die die Möglichkeit haben dürfen, sich zu vervollständigen, dann dreht sich dieses Gebot um. Das heißt, die Kinder müssen sich dann wieder, so wie vor Tausenden von Jahren, die Erwachsenen zum Vorbild nehmen.