Xerox-Geräte digitalisieren täglich Milliarden von Dokumente. In Militärbasen, Kernkraftwerken, Fobriken, Behörden usw. werden überall diese Geräte eingesetzt. Es gibt sogar Digitalisierungsvorgänge, bei denen die Qriginale vernichtet werden und die Einrichtungen im weiteren Verlauf nur noch mit den dlgitalen Dokumenten weiterarbeiten. Eine große Anzahl an bisherigen digitalen Archiven wurde mit Xerox-Scannern erstellt.

Das ist wichtig zu wissen, denn nun kommt der absolute Hammer. Xerox tauscht beim Scanvorgang heimlich Zahlen und Buchstaben aus. Das kann dazu führen, dass zum Beispiel in Krankenhäusern und Altenheimen plötzlich Dosierungsempfehlungen verändert werden. Oder, dass Bauwerke aufgrund seltsamer Pläne falsch konstruiert werden. Der Phantasie solcher Szenarien sind keine Grenzen gesetzt. Xerox konnte dieses Spiel unerkannt acht Jahre lang betreiben. Solange bis der aufgeweckte deutsche Computerprofi David Kreisel diesen Betrug entdeckte und sich mit der Hardwarefirma in Verbindung setzte. Xerox wollte die Entdeckung erst ignorieren und vertuschen. Erst als die Nachricht weltweit in den Techblogs und Nachrichtenportalen die Runde machte, tat sich etwas. Xerox wies darauf hin, dass dieses Phänomen korrekterweise sogar in der 300 Seiten starken Bedienungsanleitung beschrieben war, und redete sich heraus, die Kunden wünschten sich diese Funktion, da diese Technik kleinere Dateigrößen ermögliche. Nach weiteren haarsträubenden Ausflüchten wurde gleichzeitig der öffentliche Druck auf Xerox immer stärker und sie brachten letztendlich eine Softwareaktualisierung ohne diesen "Fehler" heraus. Für Xerox ist die Sache nun erledigt.

Xerox-Scanner, -Kopierer, und -Drucker tauschen heimlich Zahlen und Buchstaben aus. (2)

Die rot markierten Zahlen wurden verändert. Das beschriebene Phänomen tritt bei kleiner Schriftgröße auf.

Die entscheidend Frage ist aber folgende: Wie viele Xerox-Geräte haben dieses Update bekommen, beziehungsweise wie viele Scanner, Kopierer und Drucker sind bei den Endanwendern noch mit der alten Software in Betrieb und produzieren weiterhin, möglicherweise jahrelang, gefälschte Dokunente.
Also Obacht! Aber nicht nur bei Scans, sondern auch bei anderen seltsamen Computervorkommnissen. Und anstatt sich selbst zu beschuldigen oder in Unverständnis gegenüber der Technik zu verharren, könnt ihr in Zukunft ruhig einmal Mut zur negativen Phantasie beweisen.

Wer es hasst, dass ich immer wieder die "Absichtsbrille" aufsetze, kann sich ja nun gedanklich verabschieden, diesen Tab schließen und sich der Mainstreampresse widmen, die den Täuschern wohlwollend immer nur Unfähigkeit vorwirft. Alle anderen möchte ich bitten, sich weiter bei mir umzuschauen.

Der folgende unterhaltsame Vortrag von David Kreisel beschreibt die Vorgänge im Einzelnen. Leider macht er sich zu Beginn über eine Verschwörungstheorie lustig. Wenn gebildete Menschen selbst verschwörungsähnliche Themen verbreiten, ist es wohl ein universitärer Reflex, dass sie den Zuhörern im gleichen Zuge ihre Immunität dagegen beweisen müssen. Denn sonst wäre ja ihre eigene Seriosität gefährdet.

Hier das passende PDF  und die Präsentations-PDF dazu.